Archiv " Allerlei "

Second Life

Sonntag, den 21.Oktober 2007 um 17:19

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Nach einigem Rattern der Festplatte und bangem Warten ist meine Geburt in Second Life geglückt. Das Aussehen ist noch so, wie mich mein Schöpfer Linden gewollt hat: Typ Standardmensch… Zunächst einmal erkundige ich die Gegend, in die mich der Schöpfer warf und lerne Schwimmen, Laufen und Fliegen. Leider wird man auch ohne Geld geboren, doch da konnte ich dem armen Avatar ja mit einer Überweisung von meiner Kreditkarte aushelfen. So kann man wenigstens ein paar Klamotten kaufen und den armen Avatar mit schöneren Haaren und einem richtigen Penis ausstattensl_002.jpgWas wäre das doch sonst für ein Leben… Eine Gay Sauna und das Brandenburger Tor habe ich auch schon gefunden und im Gay Club geht auch richtig die Post ab… Ich vermag noch nicht zu erkennen, ob und was das zweite Leben  mit dem wirklichen Leben zu tun hat - es gibt virtuellen Sex, aber man hat nie Hunger, braucht keinen Schlaf, kein Auto und so etwas alles und man kann sich zu jedem Punkt teleportieren - zum Sprechen muss man allerdings wieder die Tasatur bemühen, komisch das alles! Ach übrigens: In Second Life ist mein Name “Mikel Apfelbaum”. Wieso das? Man kann den ersten Namen wählen, bekommt den Zweiten aber zugeteilt, bzw. kann aus einer Liste verfügbare Namen wählen und von Denen war “Apfelbaum” noch das gescheiteste…

Mikel

die alte Heimat

Donnerstag, den 19.April 2007 um 17:56

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Da war ich wegen eines Notartermins in Leverkusen und konnte so ein paar Vergleiche zu Berlin anstellen. Vergleiche zwischen Großstadt und Kleinstadt, zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland - aber auch zwischen arm und reich.

Obschon ich ja erst seit nunmehr 8 Jahren in Berlin wohne, habe ich mich an das Leben in der Hauptstadt derart gewönht, dass mir folgende Dinge in der alten Heimat sofort auffallen: Alle sind hier irgendwie super gestresst und durchweg neue, viel zu große und extrem sauber geputzte Fahrzeuge fahren hier durch viel zu enge Straßen mit ständig roten Ampeln, die aber alle irgendie frisch lackiert aussehen.

Wie anders ist das Bild doch in Berlin: Hier sind die Wagen im Schnitt mindestens 5 Jahre älter, wenn nicht mehr, kleiner - und fahren durch Straßen mit richtig viel Platz, leidlich funktionierenden grünen Wellen aus alten, mattgrünen und teils ergrauten Ampelanlagen (das mag der gemeine Autofahrer in Berlin durchaus ganz anders sehen)

Später noch mehr dazu…

Mikel

Knut

Montag, den 26.Februar 2007 um 14:16
Alle Berliner sind verrückt nach “Knut”. In der Öffentlichkeit ist Knut bereits ein Star: Der kleine Eisbär wurde auf vielen Berlinale-Plakaten willkommen geheißen

knut2.jpeg Knut ist ein Eisbär Baby aus dem Berliner Zoo und ist so richtig zum knuddeln. Jeden Freitag kann man im Fernsehn seine Entwickung verfolgen. Mittlerweile kann Knut schon Laufen und erhält tägliche seine Fan Post. knut3.JPG
Seit dem Debakel um den Problembär “Bruno” habe ich doch schon immer gesagt: ” die Berliner haben etwas übrig für Bären…”

Übrigens fand ich in diesem Zusammenhang eine Meldung interessant: Im Internet soll eine Dantebank mit Daten über “Problempolitiker” aufgebaut werden.

Mikel